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Bildungssymposien

Bildungssymposium 2019 in Männedorf

Die Ausgabe 2019 des Bildungssymposiums fand aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums an einem besonderen Ort statt. Das Bibelheim Männedorf am Zürichsee bot die passende Kulisse für diesen festlichen Anlass. Rund 120 Lehrpersonen, Schulleitende und -vorstände fanden sich zum jährlichen Treffen ein und bekamen eine vielfältige Kost serviert.

Bildungssymposium 2018 in Leysin

Gut 200 Pädagogen - Lehrpersonen, Schulleiter, Eltern - trafen sich für 24 Stunden am 16./17. November auf 1350 müM in Leysin. Je die Hälfte der Teilnehmenden kamen aus der Romandie und aus der Deutschschweiz. Alle zwei Jahre findet der Anlass zweisprachig statt. Die Verantwortlichen von „Instruire.ch“, dem Pendant zur „Initiative Christliche Bildung“, hatten grossartige Organisationsarbeit geleistet, so dass von A wie Anreise bis T wie Technik und Z wie Zwischenverpflegung alles klappte.

Der Samstag begann – nach einem reichhaltigen Frühstückbuffet – wiederum mit einer gemeinsamen Zeit vor Gott, mit Liedern auf Französisch und auf Deutsch. Anschliessend hatten drei Redner je 20 Minuten Zeit für ein Referat:

Guillaume Bousquet sprach zum Thema „Différenciation pédagogique ou lois universelles d’apprentissages ?“ – Pädagogische Differenzierung oder universelle Lerngesetze? Er zeigte zuerst eine Galerie von Pädagogen der letzten 100 Jahre, die unterschiedliche Ansätze der Pädgogik vertreten und uns beeinflusst haben – von R.W. Burns über Maria Montessori bis Céline Alvarez und Luc Bussière. Er beschrieb das Menschenbild und mit ihm die Pädagogik als das Fundament des Hauses. Das Ziel – Diener an Gott und den Menschen heranzubilden – ist bekannt. Nun fehlt noch die Bauarbeit – die Umsetzung der Pädagogik auf das Ziel hin (franz. „la transmission“).

Luc Bussière sprach über die „Transmission“ (die pädagogische Praxis / die Umsetzung): Welche Inhalte haben wir zu vermitteln? In den säkularen Schulen gibt es keinen Bund, keine Geschichte mit Gott, die vermittelt wird. Darin sind die christlichen Schulen in einer privilegierten Situation. Wir sind aufgerufen, den Bund weiterzugeben. Dies enthält Definitionen, wer wir sind, was die Welt ist, wohin der Weg geht, was Wahrheit ist. Die säkulare Schule ist misstrauisch gegenüber der Kultur; statt sie zu vermitteln, analysiert und dekonstruiert sie bloss. Das Gebot der Neutralität verbietet klare Positionen. Als christliche Schulen haben wir zwar nicht viel Geld, aber wir haben eine Vision, ein Feuer, einen Auftrag. Das gibt uns Freude an der Vermittlung.

Rahel Kellenberger-Schmid sprach über die Bedeutung von Coaching als Instrument zu Bewältigung von Herausforderungen. Sie ist individualpsychologische und systemische Psychologin und hat seit 2006 in Winterthur eine Praxis für Einzel-, Paar- und Familienberatung sowie für Supervision und Coaching. Anhand einiger Beispiele machte sie deutlich, wie sehr die Probleme am Arbeitsplatz meist mit der eigenen Kindheitsgeschichte zusammenhängen. Sie leitet ihre Klienten dazu an, den Knäuel von Gedanken und Gefühlen angesichts ihres Problems zu entwirren und gestärkt daraus hervor zu gehen. Lehrpersonen haben sehr grosse Herausforderungen, aber auch sehr grosse Möglichkeiten. Um diese nutzen zu können, ist es unerlässlich, dass man sich selbst möglichst gut kennt. Und um sich selbst zu kennen, braucht man ein Gegenüber, dem man vertraut und sich anvertraut.

Im zweiten Teil des Morgens boten die drei Referenten je einen Workshop zu ihrem Thema an. Diese wurden von professionellen Technikern auf Video aufgenommen und werden auf der Website von instruire.ch und von icbs.ch zur Verfügung stehen.

Zum Abschluss des Symposiums dankte ICB-Präsident David Schneider den Partnern der Romandie für die ausgezeichnete Organisation. Er sei auch dankbar für die vorbildliche Familienkultur, die er bei den Romands gespürt habe und von der die Deutschschweizer sich etwas abschneiden könnten. Das Mittagessen mit leckerem Buffet bildete den passenden Übergang zurück in den Alltag. 2019 wird das Symposium wieder nach Sprachen getrennt stattfinden – wobei sich für die Ausgabe in der Deutschschweiz auch andere Orte als Winterthur bewerben können.

Bildungssymposium 2017 in Winterthur

Über 130 Lehrerinnen und Lehrer christlicher Schulen aus der Deutschen Schweiz nahmen während zwei Tagen des letzten Novemberwochendes am grössten christlichen Lehrertreffen in Winterthur teil. Stargast am Bildungssymposium der Initiative Christliche Bildung (ICB) war Margret Rasfeld (D)

Bildungssymposium 2016 in Biel

Jedes Jahr im November organisiert die ICB ein Bildungssymposium. Eingeladen sind aktive und angehende Lehrpersonen, Schulverantwortliche, Eltern und alle anderen an einer christlich geprägten Pädagogik interessierten Menschen. Die Symposien sind zugleich eine Weiterbildungsveranstaltung und ein Ort um bestehende Kontakte zu pflegen oder neue zu knüpfen. Alle zwei Jahre treffen sich die Schulen der ICB mit den befreundeten Schulen aus der Romandie, die im Verband instruire.ch zusammengeschlossen sind.

Organisatoren und Gastgeber des zweisprachigen Bildungssymposiums vom 18./19. November 2016 war die Schulkooperative Biel. Der Freitag Abend stand im Zeichen der Beziehungspflege und der gegenseitigen Ermutigung. Das Interview mit ausgewählten Schulleitenden beider Sprachregionen inspirierte und wurde gut aufgenommen. Auf einem Parcours erhielten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, die anderen Schulen besser kennen zu lernen und für deren Anliegen und Herausforderungen zu beten. Am Samstag waren kurze Tedtalks von drei spannenden Referentinnen und Referenten angesagt. Am Nachmittag wurden einerseits Vertiefungen zu den drei Vormittags-Themen sowie Workshops zu Best Practice Beispielen von Schulen aus der ganzen Schweiz angeboten.