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Die ICB-Richtlinien

Unsere Richtlinien

Im November 2010 legte ICB die Richtlinien für Mitgliedschulen fest.

Damit soll die Richtung vorgegeben werden, in der sich die Schulen entwickeln. Auch wenn verschiedene Schulen noch nicht alle Punkte erfüllen, arbeiten sie doch daran. Wir legen damit ein Bekenntnis zu gewissen Grundsätzen und Qualitätsmerkmalen ab.

Die Richtlinien haben somit eine ähnliche Funktion wie ein Leitbild.

1. Schulen

  1. Die Schulen verstehen sich als eine Ergänzung des öffentlichen Bildungsangebotes.
  2. Die Schulen richten sich nach den Stoffzielen der kantonalen Lehrpläne. Ein Schulwechsel in eine öffentliche Schule am Ende jeden Schuljahres ist gewährleistet.
  3. Das Leitbild ist konkret, messbar und wird thematisiert.
  4. Menschenbild und Pädagogik basieren auf der biblischen Weltanschauung. Der christliche Glaube wird in speziellen Stunden und im regulären Unterricht thematisiert.
  5. Andere Weltanschauungen und Religionen werden respektiert und thematisiert.
  6. Die Schulen setzen sich in Form von konkreten Projekten für das Wohl von Menschen und Umwelt ein.
  7. Die Schulen verfügen über eine eigene Rechtsform und arbeiten nicht gewinnorientiert. Die Jahresrechnung wird revidiert.
  8. Die Schulen regeln die Bereiche Finanzen, Personal, Öffentlichkeitsarbeit und Weiterbildung.
  9. Es besteht ein internes System der Qualitätskontrolle.
  10. Die Schulen pflegen eine offene Kommunikation mit den Behörden.
  11. Die Schulen suchen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kirchen und christlichen Gemeinden der Region.
  12. Die Schulen tragen die in den Statuten erwähnten Ziele der ICB mit.
  13. Sie nehmen am jährlichen Bildungssymposium teil und bezahlen den jährlichen Mitgliederbeitrag pro Schüler/in an ICB.
  14. Für den Kinderschutz haben die Schulen Richtlinien und das Verhalten in Krisensituationen in einem Konzept geregelt.

2. Eltern

  1. Die Eltern sind die Hauptverantwortlichen für die Erziehung und Bildung ihrer Kinder. Sie delegieren einen Teil der Bildungsaufgaben an die Schule. Die Eltern arbeiten im Schulbetrieb mit.

3. Schüler

  1. Die Vermittlung des christlichen Glaubens geschieht mit grossem Respekt vor der persönlichen Entscheidungsfreiheit der Kinder und der Eltern.
  2. Individualisierendes und gemeinschaftliches Lernen haben beide ihren Wert. Lernen soll Freude machen.
  3. Kinder werden auf der Basis von christlichen Werten vorbereitet, in der Gesellschaft zu leben und sie verantwortungsvoll mit zu prägen.

4. Lehrpersonen

  1. Die Lehrpersonen sehen sich als Vorbild und legen Wert auf eine vertrauensvolle Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern.
  2. Die Teamkultur ist wichtig. Die Teammitglieder treffen sich regelmässig zur Pflege der Gemeinschaft, zum Gebet und zur Behandlung von Schulentwicklungsfragen.
  3. Trägerschaft, Leitung, Angestellte und Lehrpersonen bekennen sich zum Apostolischen Glaubensbekenntnis. Der Glaube an Jesus Christus prägt alle Lebensbereiche.